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Unternehmensnachrichten / Industry Perspectives

Vom Pilotprojekt zur Skalierung: Ingenieure im Mittelpunkt industrieller KI

Bei Reimagining Tomorrow verband Innowave Tech den Einsatz industrieller KI mit der Personalentwicklung – und mit der Rolle von Ingenieuren beim Anlernen und Skalieren von Agenten.

Publikum und Bühne bei Reimagining Tomorrow: AI, Innovation and Workforce Transformation.

Die Menschen hinter dem Schritt vom Pilotprojekt zur Skalierung

Der Übergang von einem KI-Pilotprojekt zum Fertigungsalltag wirft neben technischen auch Fragen zur Belegschaft auf: Wie werden Ingenieure die Systeme mitgestalten, die sie künftig nutzen sollen? Innowave Tech stellte diesen Zusammenhang bei Reimagining Tomorrow: AI, Innovation and Workforce Transformation heraus, einer Veranstaltung für Führungskräfte aus der Wirtschaft, HR-Fachleute und Technologieinnovatoren.

Am 21. August 2026 hielt Head of Solutions Mike Feng, einen Vortrag mit dem Titel „Vom Pilotprojekt zur Skalierung: Die Transformation der fortschrittlichen Fertigung durch industrielle KI-Agenten“. Im Veranstaltungsbericht des Unternehmens wurden drei miteinander verbundene Prioritäten genannt: die richtige Technologie entwickeln, geeignete Fachkräfte fördern und reale industrielle Herausforderungen lösen. Zusammen rücken sie die Menschen, die die Arbeit leisten, in den Mittelpunkt des Einsatzplans.

Der Leitvortrag stellte Ingenieure in die Rolle, industrielle Agenten anzulernen und zu skalieren. Das erklärte Ziel war, Zeit für Lernen und höherwertige Tätigkeiten freizusetzen, während die Entscheidungshoheit über die Produktion bei den Menschen bleibt. Damit steht technisches Fachwissen im Zentrum des vorgeschlagenen Ansatzes: Menschen bringen ihr Verständnis der Arbeit ein und behalten auch bei zunehmendem Einsatz von Agenten die Entscheidungshoheit über die Produktion.

Teilnehmende im Gespräch mit dem Team von Innowave Tech neben dessen Veranstaltungsdisplay.

Was über das Pilotprojekt hinaus Bestand haben muss

Eine separate Rückschau von CEO Xu Jinsong aus dem Juli verdeutlicht die umfassendere Herausforderung der Skalierung. Er nannte heterogene Betriebsumgebungen, fragmentierte Daten, die Fähigkeit zur Implementierung, die Akzeptanz in der Belegschaft und den Bedarf an zuverlässigen Lösungen als Hürden. Diese frühere Erörterung war von der Veranstaltung zur Arbeitswelt im August getrennt, liefert aber Kontext für die Frage, was bereitstehen muss, bevor KI über ihren ersten Anwendungsfall hinaus eingesetzt werden kann.

Diese Hürden machen unterschiedliche Aufgaben sichtbar. Fragmentierte Daten betreffen die Informationen, die einer Lösung zur Verfügung stehen. Unterschiedliche Betriebsumgebungen betreffen die Einsatzorte, an denen sie funktionieren muss. Bei der Implementierungsfähigkeit geht es darum, sie in den Einsatz zu bringen, während die Akzeptanz in der Belegschaft betrifft, wie Menschen mit ihr arbeiten werden. All dies unter dem Begriff „KI-Einführung“ als ein einziges Problem zu behandeln, kann die einzelnen Entscheidungen verdecken, die ein Fertigungsunternehmen treffen muss.

Der Bericht aus dem Juli beschrieb den N–1–N-Ansatz von Innowave Tech: Branchenwissen und bewährte Anwendungsfälle in einem wiederholbaren Implementierungsansatz zusammenzuführen und diesen anschließend auf weitere Fabriken und Anwendungen auszuweiten. Das zugehörige Rahmenkonzept verknüpfte Daten, Agenten und Anwendungen sowie Organisationswissen. Im Mittelpunkt steht der Aufbau einer wiederverwendbaren Grundlage, bei der industrielles Wissen den Weg zur Skalierung prägt.

Demonstrationsgeräte und Display von Innowave Tech für industrielle KI bei der Veranstaltung zur Arbeitswelt.

Eine gemeinsame Agenda für Ingenieurwesen und Personalentwicklung

Zusammengenommen legen die beiden Berichte eine praktische Agenda für Führungskräfte in Fertigung und Personalwesen nahe. Welches Ingenieurwissen muss in das System einfließen? Wie lernen Menschen, damit zu arbeiten? Wer behält die Entscheidungshoheit über die Produktion? Und welche Voraussetzungen müssen erfüllt sein, bevor der Ansatz andernorts wiederholt werden kann? Antworten auf diese Fragen machen den Zusammenhang zwischen Implementierung und Personalentwicklung konkret.

Die Konsequenz für die Belegschaft ist konkret: Fachkräfte zu entwickeln gehört dazu, einen KI-Einsatz auf Wachstum vorzubereiten. Der Beitrag von Innowave Tech verband diese Vorbereitung mit der technischen Arbeit an der Skalierung von Agenten und mit dem Ziel, Ingenieuren mehr Zeit für Lernen und höherwertige Tätigkeiten zu geben. Ein überzeugender Skalierungsplan muss sowohl erklären, wie die Technologie funktionieren wird, als auch, wie die für die Produktion verantwortlichen Menschen ihren Einsatz mitgestalten werden.